Export: das fertige Bild sichern

Die beschriebenen Neuerungen gelten ab Version 1.5. Welche Version für dich verfügbar ist, siehst du im App Store.

Der Export öffnet sich über den Toolbar-Button „Exportieren” als eigenes Sheet. Format und Qualität sind fest vorgegeben — es gibt keine Auswahl.

Feste Vorgaben

Feld Wert
Format JPEG (fest, keine Auswahl)
Qualität 94 % (fest, keine Auswahl)
Abmessungen volle Auflösung, live angezeigt als Breite × Höhe in Pixeln

Es gibt keine UI-Auswahl für ein anderes Exportformat (z. B. PNG, HEIF, TIFF) oder eine andere Qualitätsstufe — beides ist fest codiert.

Die zwei Wege

Aktion Mechanismus
Als neue Kopie in Fotos sichern schreibt eine neue Kopie in die Fotomediathek (benötigt nur die Berechtigung „Hinzufügen”)
Teilen oder in Dateien sichern öffnet das Teilen-Menü von iOS, z. B. zum Sichern in der Dateien-App

Nach erfolgreicher Sicherung in Fotos erscheint der Hinweis „Als neue Kopie in Fotos gesichert”.

Das Original bleibt unangetastet

„Das Original wird nicht verändert.”

Das Original wird weder beim Bearbeiten noch beim Export überschrieben. Das lokale Projekt bewahrt Original, Bearbeitung und Verlauf; der Export erzeugt eine neue JPEG-Kopie.

Vorbereitung und offene KI-Auswahl

Das Exportblatt öffnet sich sofort und zeigt die laufende Vorbereitung. Sichern und Teilen werden verfügbar, sobald die JPEG-Datei fertig ist. Du kannst das Blatt schließen oder bei einem Fehler erneut versuchen.

Ist im Werkzeug KI-Entfernen noch eine Auswahl oder Ergebnisprüfung offen, übernimm oder verwirf sie zuerst. Erst danach ist Export wieder verfügbar. Bereits übernommene KI-Korrekturen und Reflexionsanalysen werden beim Export aus ihren gespeicherten Ergebnissen übernommen.

Das gilt auch für eine offene Vorschau aus Objekt auswählen: zuerst übernehmen oder verwerfen. Läuft die für einen aktiven Polfilter benötigte Reflexionsanalyse noch, wartet der Export auf die fertige Korrektur. Bei einem Fehler kannst du die Analyse erneut starten oder den betreffenden Effekt deaktivieren. Histogramm, Maskenanzeige und Clipping-Warnungen sind Bearbeitungshilfen und erscheinen nicht im exportierten Foto.

Ein JPEG ist das fertige Bild, kein wieder bearbeitbares Projektarchiv. Für neue Funktionen kann das lokale Projektformat eine neuere App-Version benötigen. Ältere Versionen sollen ein solches Projekt ablehnen, statt unbekannte Einstellungen stillschweigend wegzulassen.

Fehlerfälle

Tiefen-Sperre: Ist die Tiefenunschärfe aktiviert, aber keine Tiefenkarte verfügbar, blockiert der Export mit einer der folgenden Meldungen:

„Die KI-Tiefenkarte wird noch berechnet. Warte kurz oder wechsle die Tiefenquelle.”

„Für die Tiefenunschärfe fehlt die KI-Tiefenkarte. Starte die Schätzung erneut oder wechsle die Tiefenquelle.”

Weitere Fehlermeldungen:

Meldung Ursache
„Das Bild konnte nicht exportiert werden.” allgemeiner Renderfehler
„Die Exportdatei konnte nicht angelegt werden.” Datei ließ sich nicht schreiben
„Der JPEG-Export ist fehlgeschlagen.” JPEG-Kodierung fehlgeschlagen
„Erlaube in den Einstellungen das Hinzufügen zu deiner Fotomediathek.” Photos-Berechtigung verweigert

Praxis-Tipps

  • Ist eine Tiefenunschärfe aktiv und der Export blockiert, prüfe zuerst im Werkzeug Tiefe, ob die KI-Schätzung noch läuft oder fehlgeschlagen ist — ein Wechsel der Tiefenquelle oder ein erneuter Schätzversuch löst die Sperre meist auf.
  • Da die Qualität fest bei 94 % liegt, gibt es keinen Grund, vor dem Export eine Qualitätsstufe zu wählen — der Export ist bei jedem Aufruf identisch konfiguriert.
  • „Teilen oder in Dateien sichern” ist der richtige Weg, wenn du das fertige Bild außerhalb der Fotomediathek weiterverarbeiten willst, etwa in einer anderen App oder auf einem Server.
  • Da das Original nie verändert wird, kannst du dieselbe Bearbeitung jederzeit erneut mit anderen Werten exportieren, ohne das Ausgangsbild zu verlieren.

Alle Schritte laufen lokal auf deinem Gerät. Das Original bleibt unangetastet — exportiert wird eine neue Kopie.